KiK Schließt 300 Filialen in Europa: Strategische Neuausrichtung bis 2026 angekündigt
March 24, 2026
KiK, der Textil- und Haushaltswaren-Discounter, kündigt eine umfassende Filialschließungswelle an und plant bis Ende 2026 europaweit rund 300 Schließungen, davon etwa 135 in Deutschland, während gleichzeitig rund 75 neue Filialen eröffnet werden.
In Summe sinkt die Filialzahl Europas um etwa 225 auf rund 4.000 Standorte bis Jahresende, Deutschland soll ca. 2.200 Filialen behalten.
Bereits im September 2025 hatte KiK angekündigt, unrentable Stores zu schließen, um die Wettbewerbsfähigkeit zu steigern, wobei in der Vergangenheit pro Jahr rund 100 Filialen geschlossen wurden.
Der Text verweist auf allgemeine Branchentrends wie verändertes Konsumverhalten, Preisempfindlichkeit und die Notwendigkeit einer Marktkonsolidierung, um Wettbewerbsfähigkeit zu sichern.
Die Restrukturierung spiegelt eine breitere Modebranche wider, in der nahezu die Hälfte des Umsatzes online erzielt wird und damit Profitabilitätsdruck besteht.
Der zentrale Verwaltungssitz in Bönen bleibt von der Restrukturierung voraussichtlich unberührt.
KiK betont, dass die verbleibenden Filialen profitabel seien und loyalen Kundschaft weiter wachse, obwohl Konsumzurückhaltung und Preissensibilität das Käuferverhalten beeinflussen.
Der Schritt wird als Anpassung an eine zu ausgedehnte Expansionsstrategie verstanden; der bisherige Mix aus Filialeröffnungen und Kundengewinnung habe nicht die erwartete Rentabilität erzielt.
Es wurde kein konkreter Listenveröffentlichung zu Schließungen bekannt gegeben; betroffene Mitarbeitende sollen innerhalb des Netzwerks versetzt oder anderweitig Lösungen gefunden werden; keine geplanten Kündigungen.
Der Onlinehandel wächst deutlich und erzielt inzwischen über 40 Prozent der Mode- und Accessoires-Umsätze, wodurch stationäre Händler zusätzlichen Druck erfahren.
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